Der Limes - UNESCO Weltkulturerbe

Der Limes war von 100 bis 260 n. Chr. die römische Reichsgrenze zwischen den römischen Provinzen Obergermanien und Raetien und den Stammesgebieten der Germanen. Beginnend am Rhein bei Rheinbrohl verläuft der Limes mit ca. 550 km Länge durch Gebiete rechts des Rheins bis zur Donau westlich von Regensburg.

Nach dem letzten Ausbau zählte die Grenzanlage rund 900 Wachttürme, zahlreiche Kleinkastelle und über 60 große Kohorten- und Alenkastelle. Die Überreste der Grenzsperren und Limesbauten bilden heute das längste und bekannteste archäologische Denkmal in Deutschland. Im Sommer 2005 hat das Welterbekomitee der UNESCO den Limes zum Welterbe der Menschheit erklärt.

Der Martberg - Heiligtum und Siedlungszentrum der Treverer

Seit 1994 erfolgen auf dem Martberg archäologische Untersuchungen unter Leitung des Landesamtes für archäologische Denkmalpflege in Koblenz.

Unter den Fundamenten mehrerer römischer Tempelbauten des 1. bis 4. Jahrhunderts n. Chr. fanden sich Spuren spätkeltischer und frührömischer Kultanlagen. Hier hatten die Treverer - ein keltischer an der Mosel lebender Stamm - ihren Göttern die Waffen besiegter Feinde und sowie Gold- und Silbermünzen geopfert.

PGIS Denkmaldatenbank

Seit 2001 wird im Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz eine spezielle Software zur Denkmalinventarisation mit GIS-Anbindung entwickelt, die seit 2003 landesweit eingesetzt wird.

Das Programm dient dazu, die vorhandenen Denkmäler zu erfassen um sie anschließend effektiver schützen zu können. Überdies sollen auch den Bürgern bessere und aktuellere Informationen zu öffentlich zugänglichen Denkmälern geboten werden.



Archäologie Koblenz