Zwischen Bremm und Ediger-Eller liegt der Calmont, ein lang gezogenes, von West nach Ost ausgerichtetes, markantes Bergmassiv, das mehrere Felsköpfe aufweist. Heute ist der Calmont mit den steil zur Mosel hin abfallenden Bergflanken der höchste Weinberg an der Mosel in exponierter Südlage mit den steilsten Weinterrassen in Europa.
Die höchste Erhebung des Calmonts, vis à vis der Kirchenruine des Klosters Stuben am rechten Moselufer, ist abgeflacht zu einer nahezu ebenen, ovalen Gipfelfläche von ungefähr 75 m x 20 m mit zwei im Westen und Osten vorgelagerten terrassenartigen Absätzen. Schon lange vermutete man hier ein römisches Bergheiligtum, nachdem zahlreiche für eine römische Kultstätte typische Kleinfunde vom Gipfelplateau und aus dem Südhang des Calmonts aufgetaucht waren, darunter viele Münzen sowie Fragmente von Glas, Keramik und Votivfigürchen aus Terrakotta. Leider stammen sie fast ausnahmslos aus Raubgrabungen.
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