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Berichte
Keltische Kopftrophäe

Archäologischer Fund am GVZ Koblenz/Rübenach

Streitaxt aus der späten Jungsteinzeit

In unmittelbarer Nähe zum Güterverkehrszentrum in Koblenz/Rübenach (DIALOG), konnten die Archäologen der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Direktion Landesarchäologie Koblenz, eine Steinaxt aus der späten Jungsteinzeit bergen. Die Axt ist für eine Schäftung gelocht, vollständig geschliffen und poliert.

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Keltische Kopftrophäe

Schädeldach eines frühen Neandertalers aus einer Kraterfüllung des Schlackenvulkans Wannenköpfe (Ochtendung, Kreis Mayen-Koblenz)

Im nördlichen Gemarkungsbereich von Ochtendung im Kreis Mayen-Koblenz, unmittelbar südlich der Autobahn A61 liegen die „Wannenköpfe“. Die Vulkangruppe weist insgesamt 12-15 selbständige Ausbruchsstellen auf, die Initialphase lässt sich in den Beginn der vorletzten Kaltzeit vor 215.000 Jahren datieren.

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Ausgrabungsarbeiten auf dem Bleidenberg bei Oberfell/Mosel (Kreis Mayen-Koblenz)

In den Jahren 2001 bis 2005 führte das Landesamt für Archäologische Denkmalpflege, Koblenz, Ausgrabungsarbeiten auf dem Bleidenberg bei Oberfell an der Unteren Mosel durch. Hierbei konnte u.a. ein dreiphasiges, eisenzeitliches Befestigungssystem nachgewiesen werden. Ein etwa 11 m hoch angeschütteter Hügel, der „Schanzenkopf“ liegt am einzigen natürlichen Zugang des ca. 18 ha umfassenden Höhenplateaus, das zu allen Seiten durch steil abfallende Abhänge natürlich geschützt ist. Der im Zuge einer mittelalterlichen Belagerung entstandene Hügel konservierte in seinen Erdmassen ausgezeichnet die Ruinen eisenzeitlicher „Pfostenschlitzmauern“, die anderenorts größtenteils abgetragen wurden.

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Römische Wasserleitung von Brey

Rund 1,5 km westlich vom Ortskern liegt im bewaldeten Berghang oberhalb des Breyer Bachtals die römische Wasserleitung von Brey. Gegen Ende des 2. Weltkrieges wurde zufällig ein Tunnelbau entdeckt und damals von Einheimischen als Schutz vor Luftangriffen aufgesucht. Er wurde aber erst 1954 als eine unterirdisch durch den Schieferfelsen führende Wasserleitung aus römischer Zeit (Aquädukt) erkannt. Die mit großem Aufwand errichtete Tunnelwasserleitung diente vermutlich zur Wasserversorgung eines großen römischen Gutshofes (villa rustica). Seine Grundmauern liegen oberhalb des Rheintales und des heutigen Ortskernes von Brey auf einem flachen Bergsporn.

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Römischer Bergtempel auf dem Calmont

Zwischen Bremm und Ediger-Eller liegt der Calmont, ein lang gezogenes, von West nach Ost ausgerichtetes, markantes Bergmassiv, das mehrere Felsköpfe aufweist. Heute ist der Calmont mit den steil zur Mosel hin abfallenden Bergflanken der höchste Weinberg an der Mosel in exponierter Südlage mit den steilsten Weinterrassen in Europa.
Die höchste Erhebung des Calmonts, vis à vis der Kirchenruine des Klosters Stuben am rechten Moselufer, ist abgeflacht zu einer nahezu ebenen, ovalen Gipfelfläche von ungefähr 75 m x 20 m mit zwei im Westen und Osten vorgelagerten terrassenartigen Absätzen. Schon lange vermutete man hier ein römisches Bergheiligtum, nachdem zahlreiche für eine römische Kultstätte typische Kleinfunde vom Gipfelplateau und aus dem Südhang des Calmonts aufgetaucht waren, darunter viele Münzen sowie Fragmente von Glas, Keramik und Votivfigürchen aus Terrakotta. Leider stammen sie fast ausnahmslos aus Raubgrabungen.

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